Instagram, LinkedIn oder TikTok? So wählst du Kanäle nach Zielgruppe, Angebot und dem Content, den du im Alltag stemmen kannst.

Instagram, LinkedIn or TikTok? A practical way to choose channels around your audience, your offer and the content you can sustain.
Starte mit einem Kanal, den du gut bespielen kannst. Die passende Plattform ist dort, wo relevante Menschen aufmerksam sind, dein Angebot verständlich wird und du regelmässig etwas Sinnvolles zeigen kannst. Fünf Accounts sind schnell eröffnet. Fünf gute Auftritte sind eine andere Geschichte.
Erst das Ziel. Dann der Kanal.
Möchtest du Anfragen, Wiederkäufe, Bewerbungen oder mehr Menschen erreichen, die deine Marke erkennen? Lege für die nächste Planungsphase ein Hauptziel fest. Eine lokale Dienstleisterin braucht vielleicht passende Beratungsgespräche. Eine Produktmarke möchte Menschen zu einer bestimmten Kollektion führen. Das verlangt unterschiedliche Inhalte und nächste Schritte.
- Notiere, wer etwas tun soll und was genau.
- Frage bestehende Kundinnen und Kunden, wo sie Angebote entdecken und vergleichen.
- Halte fest, welche Bilder, welches Wissen und welche Menschen für Inhalte zur Verfügung stehen.
Instagram: wenn dein Angebot sichtbar werden muss
Instagram ist einen Test wert, wenn Bilder deine Arbeit verständlich machen: ein fertiger Markenauftritt, ein Produkt im Einsatz, ein Porträt oder die Menschen hinter einer Dienstleistung. Plane hilfreiche Erklärungen, Beispiele und einen klaren Weg zur Kontaktaufnahme. Ein hübsches Raster allein beantwortet noch keine Kaufentscheidung.
LinkedIn: wenn Fachwissen und Beziehungen zählen
Bei Angeboten für Unternehmen lohnt sich die Frage, ob die Menschen, die Anbieter auswählen, LinkedIn beruflich nutzen. Zeige, welche Probleme du löst, welche Entscheidungen hinter deiner Arbeit stecken und was Kundinnen und Kunden häufig wissen möchten. Gründerprofil und Unternehmensseite haben unterschiedliche Aufgaben. Teile sie bewusst auf, statt jeden Beitrag doppelt abzuladen.
TikTok: wenn du mit Video etwas zeigen kannst
Prüfe TikTok, wenn sich dein Thema durch Demonstrationen, kurze Erklärungen oder wiederkehrende Videogeschichten zeigen lässt und jemand Zeit für die Umsetzung hat. Du musst nicht jedem Trend hinterherrennen. Teste zuerst, ob die gewünschten Menschen auf das Thema reagieren und das Format zu denen passt, die es produzieren.
Ein kleiner Test mit einer ehrlichen Auswertung
Wähle einen klaren Testzeitraum, einige wiederkehrende Themen und einen Rhythmus, den dein Team durchhält. Halte die Ausgangslage fest. Werte hilfreiche Rückmeldungen, passende Website-Besuche und Anfragen gemeinsam mit der Reichweite aus. Kleine Stichproben beweisen nicht, dass eine Plattform grundsätzlich besser ist. Sie helfen dir, den eigenen Plan zu verbessern.
- Behalte den Kanal, wenn du relevante Menschen erreichst und der Aufwand tragbar ist.
- Ändere Botschaft oder nächsten Schritt, wenn Menschen zuschauen, aber nicht handeln.
- Nimm einen weiteren Kanal hinzu, wenn klar ist, was er beitragen soll.
Du weisst noch nicht, wo du anfangen sollst? Bring deine bisherigen Kanäle, dein Angebot und deinen verfügbaren Zeitrahmen mit. Gemeinsam finden wir eine erste Richtung, einen Content-Plan und eine sinnvolle Aufteilung zwischen deinem Team und uns.