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Social Media

Ein Workshop kann dein Team auf denselben Stand bringen oder ein Tag voller Folien bleiben, die niemand mehr öffnet. So planst du ihn, damit er im Alltag weiterwirkt.

Von wild & co.3 Min. LesezeitAktualisiert:
Eine Hand ordnet ausgedruckte Social-Media-Entwürfe in Schwarz und Weiss rund um einen Laptop. Redaktionelle Illustration.
The short answer

Ein guter Social Media Workshop startet mit einer konkreten Frage, arbeitet mit euren echten Kanälen und endet mit einem Plan, wer was übernimmt. Kläre Ziel, Teilnehmende und Thema vorab und halte fest, was nach dem Workshop konkret passieren soll.

In vielen Teams ist Social Media eine Aufgabe, die irgendwie nebenbei läuft. Jemand postet, wenn Zeit bleibt, die guten Ideen landen in einer Notiz, und niemand weiss genau, was eigentlich funktioniert. Ein Workshop kann hier viel bewegen, wenn er nicht bei Theorie stehen bleibt. Entscheidend ist, dass alle mit derselben Frage hineingehen und mit konkreten nächsten Schritten wieder herauskommen.

Workshop, Kurs oder Coaching?

Die Begriffe werden oft gemischt. Ein Kurs vermittelt Grundlagen an Menschen aus verschiedenen Firmen, meist nach einem festen Programm. Ein Coaching ist persönlich und dreht sich um deine eigenen Fragen, deinen Auftritt oder deine Inhalte. Ein Workshop für Unternehmen liegt dazwischen: Dein Team arbeitet gemeinsam an euren Kanälen und euren Aufgaben. Wenn ihr als Team vorankommen wollt, ist der Workshop meist die beste Wahl. Wenn es um dein persönliches Profil geht, etwa auf LinkedIn, passt ein Coaching oft besser.

Kurs: Feste Inhalte, Gemischte Gruppe, Grundlagen. Workshop: Dein Team, Eure Kanäle, Gemeinsamer Plan. Coaching: Nur du, Deine Fragen, Dein Profil
Wer als Team vorankommen will, ist im Workshop richtig. Für das eigene Profil passt ein Coaching oft besser.

Für wen sich ein Social Media Workshop lohnt

Ein Workshop lohnt sich vor allem in diesen Situationen:

  • Mehrere Personen posten, aber niemand hat den Überblick.
  • Ihr startet einen neuen Kanal oder gebt einem bestehenden eine neue Richtung.
  • Die Betreuung wird von einer Agentur ins Team geholt, oder umgekehrt.
  • Neue Teammitglieder sollen schnell auf denselben Stand kommen.
  • Ihr wisst, was ihr posten wollt, aber nicht, wie ihr es regelmässig schafft.
The working edit / 31

Dein Workshop-Plan

Ein paar Stichworte pro Frage reichen. Daraus wird der Plan für euren Workshop.

Deine Notizen bleiben in diesem Tab. Lade sie vor dem Schliessen herunter. Hier wird nichts an uns gesendet.

Mögliche Themen

Ein Workshop sollte sich auf wenige Themen konzentrieren. Diese eignen sich besonders gut, weil am Ende etwas Konkretes auf dem Tisch liegt:

  • Content-Planung: Themen, Formate und ein Redaktionsplan, der in euren Alltag passt.
  • Kanalwahl: Welche Plattform passt zu eurer Zielgruppe, und wo könnt ihr euch Zeit sparen?
  • Rollen: Wer plant, wer produziert, wer gibt frei und wer antwortet auf Kommentare?
  • Bild und Text: Wie eure Beiträge nach eurer Marke aussehen und klingen.
  • Community Management: Wie ihr mit Fragen, Kommentaren und Kritik umgeht.
  • Auswertung: Welche Zahlen ihr anschaut und welche Entscheidungen ihr daraus ableitet.

Welche Plattform zu euch passt, liest du ausführlich im Artikel Welche Social-Media-Plattform passt zu deiner Zielgruppe?.

Den Workshop vorbereiten

Die Vorbereitung entscheidet, ob ein Workshop wirkt. Formuliert vorab eine konkrete Frage, zum Beispiel: «Wie schaffen wir zwei gute Beiträge pro Woche, ohne dass alles an einer Person hängt?» Legt fest, wer dabei ist, und ladet auch die Personen ein, die freigeben oder Inhalte liefern. Sammelt Beispiele: Beiträge, die gut liefen, Beiträge, die niemand gesehen hat, und Profile, die ihr bewundert. Und klärt, was am Ende auf dem Tisch liegen soll, etwa ein Redaktionsplan für den nächsten Monat oder eine klare Rollenverteilung.

So läuft ein guter Workshop ab

Ein Workshop beginnt mit einem gemeinsamen Blick auf den Ist-Zustand: Was läuft, was hakt, was fehlt? Danach wird gearbeitet, nicht nur zugehört. Ihr plant echte Beiträge, schreibt Texte für eure Kanäle, probiert Formate aus und trefft Entscheidungen. Kurze Inputs helfen, wenn sie direkt angewendet werden. Am Schluss steht ein Plan: Wer macht was bis wann, und wann schaut ihr gemeinsam wieder darauf? Ob vor Ort oder online ist dabei weniger wichtig als die Frage, ob alle aktiv mitarbeiten können.

Vorbereiten: Frage, Team, Beispiele. Arbeiten: Planen, schreiben, entscheiden. Umsetzen: Plan, Rollen, Termin
Der dritte Schritt entscheidet, ob der Workshop wirkt. Haltet fest, wer was bis wann übernimmt.

Was nach dem Workshop bleiben sollte

Der wichtigste Teil passiert nach dem Workshop. Damit die Energie nicht verpufft, sollten diese Dinge festgehalten sein: ein Redaktionsplan für die nächsten Wochen, klare Zuständigkeiten, ein paar Vorlagen für wiederkehrende Formate und ein Termin, an dem ihr Bilanz zieht. Wie die einzelnen Bausteine von Social Media Marketing zusammenspielen, liest du im Ratgeber Social Media Marketing für Unternehmen.

Workshop selbst organisieren oder begleiten lassen?

Wenn jemand im Team Erfahrung mitbringt und alle offen reden, könnt ihr einen Workshop auch selbst moderieren. Eine externe Begleitung lohnt sich, wenn ihr einen frischen Blick wollt, wenn unterschiedliche Erwartungen aufeinandertreffen oder wenn niemand die Zeit hat, den Tag vorzubereiten. Mit dem Plan oben haltet ihr fest, worum es gehen soll. Bei wild & co. in Zürich begleiten wir Social Media Workshops und Coachings für Teams in der ganzen Schweiz, im Studio, bei euch vor Ort oder online.

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