NOT ANOTHER AGENCY.Let’s talk
Branding

Eine Visitenkarte ist klein, aber sie bleibt in der Hand, im Portemonnaie oder auf dem Schreibtisch. So planst du sie, damit sie zu deiner Marke passt und sauber gedruckt wird.

Von wild & co.3 Min. LesezeitAktualisiert:
Schallplatte, Poster und Eintrittskarte einer Markenstudie in Schwarz und Beige auf hellem Stein. Redaktionelle Illustration.
The short answer

Eine gute Visitenkarte zeigt wenig, aber das Richtige: Name, Funktion, einen Kontaktweg und deine Website. Kläre Inhalt, Format und Papier vor der Gestaltung, nutze dein Corporate Design und lass die Druckdaten mit Beschnitt, Farbmodus und Schriften korrekt anlegen.

Man könnte meinen, Visitenkarten seien überholt. Und trotzdem werden sie an Messen, nach Terminen und an der Ladentheke weiter überreicht, und genau dort entscheiden sie über den ersten Eindruck. Eine Karte, die sich gut anfühlt und sofort nach dir aussieht, bleibt eher liegen als eine, die an ein Muster aus dem Druckportal erinnert. Dafür braucht es keine Effekte, sondern ein paar klare Entscheidungen.

Wofür brauchst du deine Visitenkarte?

Überlege zuerst, wann du sie überreichst. Nach einem Erstgespräch soll sie an dich erinnern und den Kontakt leicht machen. In einem Laden kann sie gleichzeitig Terminkarte, Gutschein oder Bonuskarte sein. An einer Messe hilft ein QR-Code, der direkt zu deinem Angebot führt. Je klarer der Anlass, desto einfacher wird es, zu entscheiden, was draufkommt und was weg kann.

Was gehört auf eine Visitenkarte?

Weniger ist hier fast immer besser. Diese Angaben brauchen die meisten Karten:

  • Dein Logo oder deine Wortmarke, gut lesbar, aber nicht als grösstes Element.
  • Dein Name und, wenn es hilft, deine Funktion.
  • Ein oder zwei Kontaktwege: E-Mail und, wenn du sie teilen möchtest, Telefon.
  • Deine Website, kurz und ohne «https://».
  • Bei Bedarf eine Adresse, wenn Kundinnen und Kunden zu dir kommen.
  • Optional ein QR-Code oder ein Social-Media-Profil, wenn es dort wirklich etwas zu sehen gibt.

Die Rückseite ist ideal für einen Satz, ein Muster aus deinem Corporate Design oder eine Farbe, die man wiedererkennt. Sie muss nicht noch mehr Informationen tragen.

Vorderseite: Logo, Name & Funktion, Kontakt & Website. Rückseite: Ein Satz, Muster oder Farbe, Optional QR-Code. Material: Format 85 × 55 mm, Papier & Gefühl, Veredelung
Die Vorderseite informiert, die Rückseite macht dich wiedererkennbar, das Material sorgt für den Eindruck in der Hand.
The working edit / 30

Dein Visitenkarten-Briefing

Ein paar Stichworte pro Frage reichen. Daraus wird das Briefing für deine Visitenkarte.

Deine Notizen bleiben in diesem Tab. Lade sie vor dem Schliessen herunter. Hier wird nichts an uns gesendet.

Gestaltung: dein Corporate Design im Kleinformat

Eine Visitenkarte ist ein Teil deines Auftritts, kein eigenes Projekt. Nutze die Farben, Schriften und Elemente aus deinem Corporate Design und halte genug Abstand zum Rand. Kleine Schriften brauchen Kontrast: Hellgrau auf Beige sieht am Bildschirm elegant aus und ist gedruckt kaum lesbar. Prüfe die Grösse deshalb immer auf einem Probedruck in Originalgrösse. Wenn dein Auftritt noch nicht festgelegt ist, lohnt sich zuerst ein Blick in unseren Ratgeber Corporate Design erstellen lassen.

Format, Papier und Veredelung

In der Schweiz sind 85 × 55 mm das gängige Format, es passt in Kartenetuis und Portemonnaies. Quadratische oder schmalere Karten fallen auf, passen aber nicht überall hinein. Beim Papier entscheidet das Gefühl in der Hand: Dickeres Papier wirkt wertiger, ungestrichenes Papier fühlt sich natürlich an und lässt sich gut beschreiben, gestrichenes Papier zeigt Farben und Bilder brillanter. Veredelungen wie Prägung, Heissfolie oder farbige Kanten können viel ausmachen, sollten aber zu deiner Marke passen und nicht nur teuer aussehen. Lass dir Papiermuster schicken oder bestelle einen Probedruck, bevor du eine grosse Auflage druckst.

Druckdaten richtig anlegen

Viele Druckfehler entstehen nicht beim Drucken, sondern in der Datei. Kläre deshalb mit der Druckerei vorab die Anforderungen. Diese Punkte gehören fast immer dazu:

  • Beschnitt rundherum, damit nach dem Schneiden keine weissen Ränder bleiben.
  • Ein Sicherheitsabstand für Text und Logo, damit nichts angeschnitten wird.
  • Der passende Farbmodus und, wenn nötig, Sonderfarben für dein Logo.
  • Eingebettete Schriften oder in Pfade umgewandelte Texte.
  • Ausreichende Auflösung für Bilder und ein druckfertiges PDF nach den Vorgaben der Druckerei.
  • Eine eigene Ebene für Veredelungen wie Prägung oder Folie.

Wie das bei grösseren Drucksachen aussieht, liest du im Ratgeber Flyer gestalten lassen.

Briefing: Anlass, Inhalt, Auflage. Gestaltung: Layout, Papier, Probedruck. Druckdaten: Beschnitt, Farbe, Schriften
Ein Probedruck in Originalgrösse zeigt mehr als jede Bildschirmansicht. Plane ihn vor der grossen Auflage ein.

Visitenkarten für ein ganzes Team

Sobald mehrere Personen Karten brauchen, lohnt sich eine Vorlage, in der nur Name, Funktion und Kontakt wechseln. Lege fest, wie lange Namen umbrechen, ob Funktionen auf Deutsch oder Englisch stehen und wer neue Karten bestellt. So sehen auch die Karten von neuen Teammitgliedern aus wie aus einem Guss, ohne dass jedes Mal neu gestaltet werden muss.

Selbst gestalten oder gestalten lassen?

Mit einer Vorlage aus einem Druckportal hast du schnell eine Karte. Sie sieht dann aber oft aus wie viele andere. Gestalten lassen lohnt sich, wenn die Karte zu deinem Auftritt passen soll, wenn du eine besondere Veredelung möchtest oder wenn ein ganzes Team einheitliche Karten braucht. Mit dem Briefing oben hältst du fest, was auf deine Karte gehört. Bei wild & co. in Zürich gestalten wir Visitenkarten und andere Drucksachen als Teil unseres Grafikdesigns, passend zu deinem Corporate Design.

Keep reading

Weiterlesen.

Good company. Bold ideas.wild & co.

Small in size.
Big on impression.

Du brauchst Visitenkarten, die nach dir aussehen? Wir gestalten sie passend zu deinem Auftritt, inklusive sauberer Druckdaten.

Discuss your business cards